Dieser Bunker besteht aus zwei parallel liegenden Granit-Röhren, die auf beiden Seiten durch einen monolithischen Kopfbau abgeschlossen sind. In einem Granit gab es zwei eher kleine, über beide Etagen gehenden Lagesäle. Ein Lagesaal hatte eine vielleicht künftig zu erörternde Besonderheit. Der Bunker ist halb oberirdisch. Der Montageschacht war untypisch. Zwei Brunnen befanden sich außerhalb des Bunkers. Weiterhin gab es einen Hubschrauberlandeplatz sowie ein Stabs/Unterkunftsgebäude mit zwei Etagen. Bei dieser Liegenschaft hatten die Nutzer tonnenweise Gerätschaften einfach den Hang heruntergeworfen.
Den Bunker wird häufig der Luftwaffe bzw. der Luftverteidigung zugesprochen. Dafür sprechen die Lagesäle. Die dort vor Jahren liegenden Flugzeugerkennungstafeln sind bei der Bestimmung der Funktion hingegen bedeutungslos: Erstens kann die jeder nachträglich dort hingeworfen haben, zweitens können sie in einem Lagesaal keine sinnvolle Funktion erfüllen.
Die Ansprache als Luftwaffe/Luftverteidigung (ggf. Südkorps) kann stimmen, muss aber nicht: Ein indirekter Zeitzeuge erklärte mir bei Begehung, dass er eine völlig andere Zweckbestimmung erkenne. Den Argumenten kann ich als Möglichkeit durchaus folgen.
Ortsnamen werden häufig verschleiert. Das ist sinnvoll, damit keine Völkerwanderung derer einsetzt, die Google bedienen können - dieses Forum ist ohne Anmeldung lesbar. Das dient einerseits dem Schutz der Leute - das ist alles nicht ungefährlich. Andererseits dient es auch dem Schutz der Natur: Hordenweise Spaziergänger zertrampeln alles und hinterlassen Müll. Das als Einleitung. - Dieser Bunker wird oft als "bei Burgkemnitz" beziehungsweise "bei Raguhn" bezeichnet.
Danke für die PN.